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	<title>Webrocker &#187; abgeordnetenwatch.de</title>
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	<description>Survival in Frankfurt, Germany. Music, Bands, Design, Illustration, and all that. And code, too. Sometimes.</description>
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		<title>Abgeordnetenwatch-Watch zu Netzsperren, 6.5.2009</title>
		<link>http://www.webrocker.de/2009/05/06/abgeordnetenwatch-watch-zu-netzsperren-652009/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 18:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webrocker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[abgeordnetenwatch.de]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Uffz, schon wieder zwei Tage her, dass ich das <a href="http://www.webrocker.de/2009/05/04/und-noch-mehr-antworten-der-abgeordneten/">letzte Mal auf abgeordnetenwatch.de vorbei geschaut</a> habe. Mal sehen, was in der Zwischenzeit an neuen Antworten zu Zensur-, Filter- und Netzsperrenfragen so erschienen ist. Wie immer ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit und mit der Bitte, die verlinkten Zitate auf <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">abgeordnetenwatch.de</a> im Volltext zu lesen. Los gehts:</p>
<blockquote><p>(&#8230;) Was ich aber jetzt schon sagen kann: Die Haltung der SPD-Bundestagsfraktion hat in dieser Frage eine ganz klare Haltung. Unser Ziel ist es, den Kampf gegen Kinderpornographie zu verst&auml;rken. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/uwe_karl_beckmeyer-650-5854--f176865.html#q176865">Uwe Karl Beckmeyer MdB, SPD</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Es ist dabei entscheidend, dass wir mit allen uns zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln handeln, um Kinder und Jugendliche zu sch&uuml;tzen. Dazu geh&ouml;rt auch der Kampf gegen die Weiterverbreitung von Kinderpornografie im Internet. Ich bin mir bewusst, dass Sperren im Internet mit entsprechenden technischen Kenntnissen umgangen werden k&ouml;nnen. Doch ich bin davon &uuml;berzeugt: Unsere Ma&szlig;nahmen werden dazu beitragen, dass die Weiterverbreitung von Kinderpornografie einged&auml;mmt wird. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/josip_juratovic-650-5717--f176125.html#q176125">Josip Juratovic MdB, SPD</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Ich habe keinen Anlass, die Zahlen und Daten der Beh&ouml;rden anzuzweifeln. Unser Anliegen ist es, Kinder zu sch&uuml;tzen! (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/katherina_reiche-650-5483--f178750.html#q178750">Katherina Reiche MdB, CDU</a>
</p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Ich bleibe allerdings bei meiner Auffassung, dass hier der Missbrauch von Kindern fuer eine hoechst populistische Gesetzgebung ohne realen Effekt missbraucht wird. Die vermeintliche Liste des BKA mit mehr als 1000 kinderpornografischen Seiten wurde bis heute nicht belegt und die Vertraege des BKA mit Providern, wie auch der politische und behoerdliche Druck auf die Provider, sind inakzeptabel. Die Begruendungen und Erlaeuterungen des BKA hierueber waren bisher bestenfalls dubios, um das Wort wahrheitswidrig zu vermeiden. In Wahrheit geht es aber auch nicht um Loesungen bei einem ernsten Problem, wie dem Missbrauch von Kindern, sondern darum, dem BKA kuenftig auch in anderen Bereichen immmer mehr Moeglichkeiten zu geben, in Buergerrechte einzugreifen. Insofern wurde dieser Entwicklung jetzt Tuer und Tor geoeffnet. Gleichzeitig dient die Aktion als Alibi, beliebig &#8211; wie jetzt auch wieder &#8211; Personalstellen zu schaffen, die beispielsweise von denselben Innenpolitikern seit Jahren dem Bundesbeauftragten fuer Datenschutz und Akteneinsicht verweigert werden. Dort wuerden sie &#8211; im Gegensatz zu diesem BKA &#8211; auch tatsaechlich benoetigt. Dass diese &#8220;Richtungsaenderung&#8221; im Deutschen Bundestag, in der Koalition und leider auch in meiner Fraktion auch mit meiner reduzierten Moeglichkeit zu tun hat, mich als Fachpolitiker noch zu Wort zu melden, kann angenommen werden. An Verschwoerungstheorien beteilige ich mich im uebrigen ansonsten nicht. Vielleicht gibt es ja wirklich Zufaelle ;-)) (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/joerg_tauss-650-5656--f177781.html#q177781">J&ouml;rg Tauss MdB, SPD</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Kinderpornographie ist die Dokumentation von Kindesmissbrauch und der sexuellen Ausbeutung von Kindern und muss aufs Sch&auml;rfste bek&auml;mpft werden. F&uuml;r 2007 wurde eine Steigerung von 55 % beim Besitz, der Beschaffung und Verbreitung von Kinderpornographie gegen&uuml;ber dem Vorjahr verzeichnet. Bei der Besitzverschaffung von Kinderpornographie &uuml;ber das Internet war von 2006 auf 2007 sogar ein Zuwachs von 111 % festzustellen. Auch die Tendenz zu immer j&uuml;ngeren Opfern bereitet mir Sorgen. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dorothee_baer-650-6587--f177372.html#q177372">Dorothee B&auml;r MdB, CDU</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Internetsperren sind – vor allem mit der kriminellen Energie der T&auml;ter &#8211; leicht zu umgehen, zudem sind sie in dieser Form rechtlich bedenklich. Die Wirksamkeit dieser Einzelma&szlig;nahme ist mehr als zweifelhaft. Die Bundesministerin hat durch perfiden Druck auf die einzelnen Provider die Branche entzweit und stellt die Nicht-Unterzeichner, die auf mehr Rechtssicherheit und -staatlichkeit gepocht haben, als schwarze Schafe an den Pranger. Letztlich versucht die Ministerin nur zu verschleiern, dass sie im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch jahrelang unt&auml;tig gewesen ist. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/claudia_roth-650-6018--f176452.html#q176452">Claudia Roth MdB, Gr&uuml;ne</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Kinderpornographie ist die Dokumentation von Kindesmissbrauch und der sexuellen Ausbeutung von Kindern. Hinter jedem Bild und jedem Film steht ein missbrauchtes Kind. Trotz internationaler Anstrengungen zur T&auml;terermittlung und Schlie&szlig;ung von Websites bleiben Angebote mit kinderpornographischen Inhalten im Internet abrufbar und nehmen best&auml;ndig zu. Die polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet seit Jahren einen Anstieg bei der Verbreitung der Kinderpornographie im Netz. So ist allein in Deutschland im Zeitraum von 2006 auf 2007 ein Zuwachs von 111 % zu verzeichnen (2936 auf 6206 F&auml;lle). (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/ute_granold-650-5541--f175789.html#q175789">Ute Granold MdB, CDU</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Ob und inwieweit die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden t&auml;tig werden, ist von den daf&uuml;r zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden selbst zu entscheiden. Zumindest er&ouml;ffnet der Gesetzesentwurf die M&ouml;glichkeit dazu. (&#8230;)<br />
Durch die strafrechtliche Ermittlungen kann gekl&auml;rt werden, ob und wer sich strafbar gemacht hat, wenn eine gesperrte Webadresse angesurft wird. Wie bei jeder Straftat gen&uuml;gt zwar f&uuml;r die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens der Verdacht, dass eine Straftat begangen wurde. Dieser Verdacht ist dann jedoch weiter abzukl&auml;ren, insbesondere dahingehend, von wem die Straftat begangen worden ist und ob diese Person vors&auml;tzlich gehandelt hat. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_christian_ruck-650-6023--f177327.html#q177327">Dr. Christian Ruck MdB, CSU</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass mit den geplanten Sperrungen durch die Manipulation in den sog. Domain-Name-Servern (DNS), die dazu dienen, eine vom Nutzer eingegebene Internetadresse in die zugeh&ouml;rigen numerischen IP-Adressen aufzul&ouml;sen, die gesperrten Seiten nach wie vor zug&auml;nglich sind, wenn z.B. ein anderer DNS verwendet oder aber die IP-Adresse direkt eingegeben wird. Wenngleich die Umgehbarkeit die Geeignetheit nicht grunds&auml;tzlich in Abrede stellt, muss jedoch bedacht werden, dass die Nutzung anderer DNS, z.B. einer Universit&auml;t, gang und g&auml;be ist und so eine nicht unerhebliche Zahl der Nutzer gar nicht erfasst wird. Ebenfalls nicht erfasst werden sog. Peer-to-Peer-Netzwerke, da diese nicht in den Domain-Name-Servern verzeichnet sind. Insoweit wird ein f&uuml;r die Begehung von Straftaten im Bereich der Kinderpornographie wesentlicher Verbreitungsweg schon von vornherein nicht erfasst. Schlie&szlig;lich wechseln die Server nach Angabe des BKA h&auml;ufig, teilweise nach nur wenigen Stunden. Sperrlisten, die binnen sechs Stunden wirksam werden m&uuml;ssen, verfehlen dann aber ihr Ziel. (&#8230;)<br />
-  <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/florian_toncar-650-5609--f177027.html#q177027">Florian Toncar  MdB, FDP</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Ich habe bereits an mehreren Stellen auf dieser Seite darauf hingewiesen, dass der am 22. April verabschiedete Gesetzentwurf das Ziel hat, den Zugang von Deutschland aus auf kinderpornographische Seiten zu erschweren. Dazu wird eine gesetzliche Verpflichtung der Zugangsvermittler zur Sperrung gelisteter kinderpornographischer Webseiten sowie zur Umleitung auf eine Stoppmeldung geregelt. Das Bundeskriminalamt wird den betroffenen Anbietern im Rahmen seiner Zentralstellenfunktion eine Liste von zu sperrenden kinderpornographischen Inhalten zur Verf&uuml;gung stellen. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_ralf_brauksiepe-650-5932--f177185.html#q177185">Dr. Ralf Brauksiepe MdB, CDU</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Ich st&uuml;tze mich in meinem Urteil, wie das in der Politik &uuml;blich ist, auf die zust&auml;ndigen Fachkolleginnen und -kollegen. Dem Argument, dass vergleichbare Sperrungen in anderen L&auml;ndern Erfolge gezeigt haben, kann ich mich letztlich nicht verschlie&szlig;en. Mir pers&ouml;nlich erscheint der Schaden, der durch einen Verzicht auf die Sperrungen m&ouml;glicherweise angerichtet w&uuml;rde, weit gr&ouml;&szlig;er als die m&ouml;glichen langfristigen Nachteile der Sperrung. Letztere kann man korrigieren. Den Missbrauch eines Kindes aber nicht. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/ursula_mogg-650-5930--f177344.html#q177344">Ursula Mogg MdB, SPD</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Wie Sie richtig beschrieben haben, sieht der nun vorliegende Gesetzentwurf vor, dass der Kreis der betroffenen Dienstanbieter auf privatrechtliche Anbieter beschr&auml;nkt bleiben soll, die zudem den Zugang zu einem &ouml;ffentlichen Kommunikationsnetz f&uuml;r mindestens 10.000 Teilnehmer erm&ouml;glichen. Demnach sind auch Beh&ouml;rden, Bibliotheken, Universit&auml;ten und Schulen nicht von den Zugangssperren betroffen, da diese eigene autonome Netze haben und nicht die Dienste eines der gro&szlig;en privaten Anbieters in Anspruch nehmen, um Zugang zum Internet zu bekommen. (&#8230;)<br />
Mit dieser gesetzlichen Ausgestaltung wollte man zum einen den Kreis der Kenner der vertraulichen Sperrlisten in einem sehr engen Rahmen halten, um m&ouml;glichen Missbrauch zu vermeiden. Zum anderen sind in Beh&ouml;rden, aber auch in Universit&auml;ten und Schulen interne Sicherungssysteme installiert, die durch stichpunktartige Kontrollen erg&auml;nzt werden und somit einen dauerhaften unbemerkten Zugriff auf illegale Internetseiten verhindern. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_stephan_eisel-650-12466--f177888.html#q177888">Dr. Stephan Eisel MdB, CDU</a></p></blockquote>
 <img src="http://www.webrocker.de/blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1700" width="1" height="1" style="display: none;" /><hr /><small><a href="http://www.webrocker.de/blog/"> 09b10a57ef2b5d40d747ac95b25bf800</a></small><hr />]]></description>
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		</item>
		<item>
		<title>Weitere Antworten auf Abgeordnetenwatch</title>
		<link>http://www.webrocker.de/2009/05/02/weitere-antworten-auf-abgeordnetenwatch/</link>
		<comments>http://www.webrocker.de/2009/05/02/weitere-antworten-auf-abgeordnetenwatch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 08:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webrocker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.webrocker.de/2009/04/29/antworten-zu-netzsperrenfragen-auf-abgeordnetenwatch/">Noch mehr</a> <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">abgeordnetenwatch</a>-Watch zum Thema Netzsperren und Internetfilterung, Stand: 2.5.2009, ca 10:00h (neuere Antworten <a href="http://www.webrocker.de/2009/05/04/und-noch-mehr-antworten-der-abgeordneten/">hier</a> und <a href="http://www.webrocker.de/2009/05/06/abgeordnetenwatch-watch-zu-netzsperren-652009/">hier</a>):</p>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Wenngleich die Umgehbarkeit die Geeignetheit nicht grunds&auml;tzlich in Abrede stellt, muss jedoch bedacht werden, dass die Nutzung anderer DNS, z.B. einer Universit&auml;t, gang und g&auml;be ist und so eine nicht unerhebliche Zahl der Nutzer gar nicht erfasst wird. Ebenfalls nicht erfasst werden sog. Peer-to-Peer-Netzwerke, da diese nicht in den Domain-Name-Servern verzeichnet sind. Insoweit wird ein f&uuml;r die Begehung von Straftaten im Bereich der Kinderpornographie wesentlicher Verbreitungsweg schon von vornherein nicht erfasst. Schlie&szlig;lich wechseln die Server nach Angabe des BKA h&auml;ufig, teilweise nach nur wenigen Stunden. Sperrlisten, die binnen sechs Stunden wirksam werden m&uuml;ssen, verfehlen dann aber ihr Ziel. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_max_stadler-650-5528--f178031.html#frage178031">Dr Max Stadler MdB, FDP</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Die SPD-Bundestagsfraktion will Kinder und Jugendliche effektiv vor sexueller Gewalt und Ausbeutung sch&uuml;tzen. Gegen diese abscheulichen Verbrechen m&uuml;ssen wir auf allen Ebenen entschieden vorgehen. Dazu geh&ouml;rt auch, Kinderpornographie im Internet wirksam zu bek&auml;mpfen.<br />
Die jetzige Entschlossenheit der Bundesregierung, z&uuml;gig ein Gesetzgebungsverfahren zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt zu initiieren, ist uneingeschr&auml;nkt zu begr&uuml;&szlig;en. Hierf&uuml;r ist vor allem Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zu danken. Es gen&uuml;gt nicht, Vertr&auml;ge mit einzelnen Access-Providern abzuschlie&szlig;en, wie es Frau von der Leyen medienwirksam inszeniert hatte.<br />
F&uuml;r Sperrverf&uuml;gungen brauchen wir eine klare gesetzliche Grundlage. Mit einem eigenen Gesetz werden wir an dieser Stelle Rechtssicherheit schaffen. Dazu hat das Bundeskabinett Eckpunkte zur Bek&auml;mpfung der Kinderpornographie beschlossen, die am 6. Mai in 1. Lesung in den Deutschen Bundestag eingebracht werden.<br />
Auf Betreiben der SPD wurde eindeutig klargestellt, dass eine Ausweitung dieses Instruments auf andere Zwecke nicht beabsichtigt wird. Insofern kann ich Ihre Bedenken vor einer Medienzensur hoffentlich zerstreuen. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/christian_carstensen-650-5710--f176474.html#frage176474">Christian Carstensen MdB, SPD</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Daher begr&uuml;&szlig;e ich au&szlig;erordentlich, dass sich zum einen in der Zwischenzeit die f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Internetanbieter dazu verpflichtet haben, Seiten mit kinderpornographischen Inhalten zu sperren. Zum anderen hat die Bundesregierung am 22. April 2009 dem Entwurf f&uuml;r ein Gesetz zur Bek&auml;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen beschlossen. (&#8230;)<br />
Aus meiner Sicht ist dieses Vorgehen zwingend erforderlich, um die Schw&auml;chsten und Schutzbed&uuml;rftigsten unserer Gesellschaft &#8211; die Kinder &#8211; wirksam sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen.<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/antje_tillmann-650-5563--f175587.html#frage175587">Antje Tillmann MdB, CDU</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Das hat aber nichts mit den Internetsperren zu tun. Denn: das eine tun, hei&szlig;t ja nicht, das wir das andere lassen m&uuml;ssen.<br />
Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass auch die Server mit kinderpornogrpahischen Inhalten abgeschaltet werden.<br />
Jedoch ist es nach Einsch&auml;tzung von Experten vor allem juristisch gesehen, schwieriger und langwieriger die Server, vor allem wenn sie im Ausland stehen, abzuschalten. Auf das Sperren der Seiten hat sich die Bundesregierung nun mit den Providern geeinigt und das ist f&uuml;r mich- wie schon gesagt- ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen Kinderpornographie. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_lale_akguen-650-5523--f177837.html#frage177837">Dr Lale Alk&uuml;n MdB, SPD</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Notwendig ist die konsequente Verfolgung von Kindesmissbrauch und Kinderpornographie. Die Erfolge der Ermittlungsbeh&ouml;rden in Bund und L&auml;ndern in diesem Bereich m&uuml;ssen fortgesetzt werden. (&#8230;) Den von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur &Auml;nderung des Telemediengesetzes, nach dem die Zugangsprovider dazu verpflichtet werden sollen, Internetseiten nach Vorgabe einer Sperrliste des Bundeskriminalamts durch Umleitung auf eine Stopp-Seite zu sperren, lehnt die FDP-Bundestagsfraktion ab. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/miriam_gruss-650-6593--f177141.html#frage177141">Miriam Gru&szlig; MdB, FDP</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Wir freuen uns, dass wir eine Ministerin haben, die dieses Problem nicht nur wortreich beschreibt und beklagt, die nicht nach der Methode &#8220;Ich habe f&uuml;r jede L&ouml;sung ein Problem&#8221; arbeitet, sondern f&uuml;r jedes Problem eine L&ouml;sung sucht.<br />
Die Entwicklung ist besorgniserregend; Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie spiegeln sich in der polizeilichen Kriminalstatistik wie folgt wider: 1995 gab es 414 F&auml;lle mit 1 350 Tatverd&auml;chtigen; 2006 gab es 7 300 F&auml;lle mit 5 700 Verd&auml;chtigen; 2007 gab es 11 350 F&auml;lle mit knapp 10 000 Tatverd&auml;chtigen.<br />
Das Internet ist nicht nur eine fantastische technische Errungenschaft und Einrichtung. Es wird leider immer h&auml;ufiger auch als Werkzeug zur Begehung von Straftaten benutzt. Bei der Kinderpornografie im Internet gab es von 2006 auf 2007 einen Aufwuchs von 111 Prozent. Wir sch&auml;tzen, dass es im Internet 50 000 bis 60 000 Seiten mit kinder- und jugendpornografischem Inhalt gibt. Manche Videos werden bis zu 50 000-mal pro Monat angeklickt. Das zeigt die gewaltige Dimension des Problems. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/katherina_reiche-650-5483--f177893.html#frage177893">Katherina Reiche MdB, CDU</a></p></blockquote>
<h4>Update</h4>
<p>Ich habe gerade festgestellt, dass man mit Hilfe der google-Suche noch wesentlich mehr als die von mir bislang gefundenen Antworten, nun ja, findet: Eben gerade kamen <a href="http://www.google.de/search?as_q=&#038;hl=de&#038;num=100&#038;btnG=Google-Suche&#038;as_epq=&#038;as_oq=netzsperren+kinderpornografie&#038;as_eq=&#038;lr=&#038;cr=&#038;as_ft=i&#038;as_filetype=&#038;as_qdr=all&#038;as_occt=any&#038;as_dt=i&#038;as_sitesearch=abgeordnetenwatch.de">403 Ergebnisse</a>. Wobei es sich dabei auch um bislang unbeantwortete Fragen handelt. </p>
 <img src="http://www.webrocker.de/blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1659" width="1" height="1" style="display: none;" /><hr /><small><a href="http://www.webrocker.de/blog/"> 09b10a57ef2b5d40d747ac95b25bf800</a></small><hr />]]></description>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Antworten zu Netzsperrenfragen auf Abgeordnetenwatch</title>
		<link>http://www.webrocker.de/2009/04/29/antworten-zu-netzsperrenfragen-auf-abgeordnetenwatch/</link>
		<comments>http://www.webrocker.de/2009/04/29/antworten-zu-netzsperrenfragen-auf-abgeordnetenwatch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 20:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webrocker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webrocker.de/?p=1631</guid>
		<description><![CDATA[<p>So siehts aus derzeit <span class="small">(Stand: 29.4.2009, ca 23h)</span> auf <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">abgeordnetenwatch.de</a> (neuere Antworten gibts <a href="http://www.webrocker.de/2009/05/02/weitere-antworten-auf-abgeordnetenwatch/">hier</a> und <a href="http://www.webrocker.de/2009/05/04/und-noch-mehr-antworten-der-abgeordneten/">hier</a> und auch <a href="http://www.webrocker.de/2009/05/06/abgeordnetenwatch-watch-zu-netzsperren-652009/">hier</a>):</p>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Erfahrungen in anderen L&auml;ndern zeigen, dass ein verbesserter Schutz der Kinder gelingen kann. Die unionsgef&uuml;hrte Bundesregierung will daher Internet-Seiten mit kinderpornografischen Inhalten sperren lassen. Damit dies bald rechtlich m&ouml;glich ist, hat sie Dank der Hartn&auml;ckigkeit von Bundesministerin von der Leyen am 25.03.2009 die &#8220;Eckpunkte zur Bek&auml;mpfung von Kinderpornografie im Internet&#8221; beschlossen. So soll der Zugang zu kinderpornografischen Seiten zumindest national verhindert werden. Dies soll in Zusammenarbeit mit den Internet-Anbietern in Deutschland geschehen. Erkl&auml;rtes Ziel ist es, neben dem Schutz der Opfer den kommerziellen Markt f&uuml;r Kinderpornographie empfindlich zu st&ouml;ren und ein deutliches gesellschaftliches Signal zur &Auml;chtung von Kinderpornographie zu setzen. Die Zugangserschwerungen haben dabei pr&auml;ventiven Charakter und flankieren andere Ma&szlig;nahmen, insbesondere der nationalen und internationalen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/gunther_krichbaum-650-6044--f173729.html#frage173729">Gunther Krichbaum MdB, CDU</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Sieben der gro&szlig;en Internetanbieter in unserem Land sind zur Mitverantwortung bereit, einer versteckt sich hinter rechtlichen Bedenken. Diese k&ouml;nnen wir in keiner Weise nachvollziehen. Was die vier nordischen Staaten Norwegen, Schweden, Finnland und D&auml;nemark, alles gestandene Demokratien, rechtlich und technisch geschafft haben, kann und muss es auch bei uns geben. Der am Mittwoch dieser Woche vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf eines Gesetzes zur Bek&auml;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen verzichtet auf rechtliche Spitzfindigkeiten und weist den einzig vertretbaren Weg: Im Internet haben die Sch&auml;nder keinen Platz.<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_ralf_brauksiepe-650-5932--f177002.html#frage177002">Dr Ralf Brauksiepe MdB, CDU</a></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>(&#8230;) Der Vergleich mit China ist hier meines Erachtens nicht angebracht. Mit dieser politischen Initiative wird ja nicht ein Regime gest&uuml;tzt, sondern es geht um den Schutz von Kindern.<br />
Die Bundesregierung ist sich im Klaren dar&uuml;ber, dass die gesetzliche Initiative allein das Problem nicht l&ouml;sen wird. Aber sie tr&auml;gt dazu bei.<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/engelbert_clemens_wistuba-650-5632--f177152.html#frage177152">Engelbert Wistuba MdB, SPD</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Das hat jedoch nichts mit Zensur zu tun, wie Sie es nennen. Hier geht es um die aktive Bek&auml;mpfung krimineller Machenschaften mit den schw&auml;chsten Mitgliedern unserer Gesellschaft – den Kindern. Kinderpornographie ist die Dokumentation von Kindesmissbrauch und der sexuellen Ausbeutung von Kindern. Hinter jedem Bild und jedem Film steht ein missbrauchtes Kind. Trotz internationaler Anstrengungen zur T&auml;terermittlung und Schlie&szlig;ung von Websites bleiben Angebote mit kinderpornographischen Inhalten im Internet abrufbar und nehmen best&auml;ndig zu. Die polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet seit Jahren einen Anstieg bei der Verbreitung der Kinderpornographie im Netz. So ist allein in Deutschland im Zeitraum von 2006 auf 2007 ein Zuwachs von 111 % zu verzeichnen (2936 auf 6206 F&auml;lle). (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_michael_fuchs-650-6035--f176888.html#frage176888">Dr Michael Fuchs MdB, CDU</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Meiner Meinung nach r&uuml;tteln die Zugangssperren zu Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten auch nicht an der im Grundgesetz garantierten Informations- und Kommunikationsfreiheit. Auch nach unserer Verfassung findet die Meinungsfreiehiet ihre Grenze im Schutz der Menschenw&uuml;rde. Es geht nicht darum, Freiheiten einzuschr&auml;nken, sondern um das Blockieren von Seiten, auf denen der Missbrauch und die Vergewaltigung von Kindern verbreitet und auf einfache Weise weltweit verf&uuml;gbar gemacht wird. Dadurch wird keine Zensur eingef&uuml;hrt. Es geht darum, Menschrechte und die W&uuml;rde des Einzelnen, n&auml;mlich der Kinder, zu sch&uuml;tzen und schwere K&ouml;rperverletzungen zu &auml;chten. Das ergibt sich schon daraus, dass die in Artikel 1 GG gesch&uuml;tzte W&uuml;rde des Menschen alle anderen Freiheiten nat&uuml;rlich begrenzt. Im Blick auf den Missbrauch von Kindern bedarf das sicher keiner weiteren Begr&uuml;ndung. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_stephan_eisel-650-12466--f177055.html#frage177055">Dr Stefan Eisel MdB, CDU</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Zum einen glaube ich, dass manch einer sich durch die neuen Ma&szlig;nahmen durchaus von den einschl&auml;gigen Seiten abschrecken lassen wird. Denn nun bewegt er sich eindeutig auf verbotenem Terrain, was auch erstmals deutlich gekennzeichnet sein wird. Der ein oder andere – nat&uuml;rlich nicht der (Hoch-)Kriminelle – wird auch Probleme haben, die Sperre zu durchbrechen oder zu umgehen. Den entscheidenden Vorteil sehe ich aber bei der sp&auml;teren Verfolgung der T&auml;ter und der Nachweisbarkeit der Strafbarkeit ihres Handelns. Bisher konnten sich viele mit der Entschuldigung herausreden, dass sie auf diese Seiten nur zuf&auml;llig gesto&szlig;en seien. In Zukunft ist diese Ausrede nicht mehr m&ouml;glich und es besteht ein klarer Vorsatz ab dem Zeitpunkt, ab dem die Warnung &uuml;bertreten wurde. Dies bedeutet in meinen Augen schon einen gewissen Fortschritt. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/juergen_herrmann-650-5711--f176768.html#frage176768">J&uuml;rgen Herrmann MdB, CDU</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Ich teile die Bedenken gegen die Wirksamkeit der im Artikel erw&auml;hnten Sperren: DNS-Sperre und Zugriffssperre auf bestimmte IP-Adressen. Auch die Probleme mit weltweit verteiltem Hosting werden deutlich. Mit einem Blick nach China, wo die Sperren aus Gr&uuml;nden, die mir nicht gefallen, halbwegs funktionieren und mit einem Blick nach Norwegen oder Schweden, wo sie nicht wirksam funktionieren, sind meine Zweifel selbsterkl&auml;rend.<br />
Zu der Idee, das Bundeskriminalamt zu &#8220;erm&auml;chtigen&#8221;, Sperranordnungen zu verf&uuml;gen und zu der Frage, der Eingriffe in die Grundrechte, hat die Justizministerin Brigitte Zypries das Notwendige gesagt.<br />
Als Mitglied der Gesellschaft f&uuml;r Informatik e.V. bin ich der Meinung, dass die Kinder nur durch eine effektive Strafverfolgung gesch&uuml;tzt werden k&ouml;nnen. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/lothar_binding-650-5620--f177367.html#frage177367">Lothar Binding MdB, SPD</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) ich halte es ebenfalls f&uuml;r problematisch, immer weitere Beschr&auml;nkungen im Internet vorzunehmen. Deshalb meine ich, dass wir beim vorgelegten Gesetzentwurf zur Sperrung kinderpornografischer Internetseiten darauf achten m&uuml;ssen, dass wir nicht &uuml;ber das Ziel hinausschie&szlig;en. Im Interesse der Informationsfreiheit m&uuml;ssen wir sicherstellen, dass wirklich nur Seiten mit kinderpornografischen Inhalten von diesem Gesetz betroffen sind. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/karin_evers_meyer-650-5579--f176680.html#frage176680">Karin Evers-Meyer MdB, SPD</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Die FDP-Fraktion unterst&uuml;tzt die Bundesregierung darin, Kinderpornographie entschieden zu bek&auml;mpfen. Sofern die Bundesregierung an ihrem Vorhaben, gegen Seiten mit kinderpornographischem Inhalt mit Internetsperren vorzugehen, festh&auml;lt, muss &uuml;ber Fur und Wider sachlich und besonnen beraten werden. Eine Instrumentalisierung in die eine oder andere Richtung verbietet sich bei diesem Thema.<br />
Die Bundesregierung geht selbst davon aus, dass legale Angebote betroffen sein k&ouml;nnen. Zugleich erwartet die Bundesregierung, dass der Zugriff durch die Regelung nicht verhindert, sondern allenfalls erschwert werde.<br />
Angesichts der Tatsache, dass jede Sperre im Netz umgangen werden kann, muss die Bundesregierung sich die Frage gefallen lassen, ob sie zur Bek&auml;mpfung von Kinderpornografie den richtigen Weg w&auml;hlt. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/sabine_leutheusser_schnarrenberger-650-5715--f176453.html#frage176453">Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB, FDP</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Der Staat muss endlich Ma&szlig;nahmen ergreifen, den organisierten kommerziellen Missbrauch an Kindern wirkungsvoller zu bek&auml;mpfen. Eine solche sehe ich u.a. in dem Einsatz von Zugangssperren f&uuml;r kinderpornographische Internetseiten. Solche Sperren verunsichern potenzielle T&auml;ter und verhindern, dass die Schwellen im Zugriff immer niedriger werden und Kinderpornographie im Netz verharmlost wird. Deshalb brauchen wir die von Bundesministerin von der Leyen vorbereitete vertragliche Vereinbarung mit den Internetprovidern jetzt und ohne weitere Verz&ouml;gerung. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/katherina_reiche-650-5483--f177250.html#frage177250">Katharina Reiche MdB, CDU</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Experten haben dazu unterschiedliche Meinungen, wie und ob dies geschehen k&ouml;nnte. Es wird von einigen auch ein Zusammenhang zwischen Filtersystemen f&uuml;r Kinderpornografie und der Zensur des Internets hergestellt. Fachleute haben festgestellt, dass eine Umgehung national eingerichteter Sperren im Regelfall m&ouml;glich ist. Damit w&auml;re nur eine internationale Aktion erfolgreich, die man aber derzeit kaum erhoffen kann. Wie auch in der Bundesregierung wird zu diesem Thema in der FDP-Fraktion diskutiert. Die Computerbranche ist aufgefordert, Wege aufzuzeigen. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/joachim_guenther-650-5525--f173424.html#frage173424">Joachim G&uuml;nther MdB, FDP</a></p></blockquote>
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<blockquote><p>(&#8230;) Richtig ist auch, da&szlig; eine richterliche oder andere unabh&auml;ngige Kontrolle der Sperrlisten vor deren Weitergabe an die Diensteanbieter nicht vorgesehen ist.<br />
Allerdings bleibt die M&ouml;glichkeit der nachtr&auml;glichen gerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung in jedem Einzelfall, zumal wenn die Sperre zu einem Strafverfahren f&uuml;hrt.<br />
Au&szlig;erdem gehe ich auch davon aus, da&szlig; das Gesetz, wenn es verabschiedet werden sollte, beim Bundesverfassungsgericht landet und dort verfassungsrechtlich &uuml;berpr&uuml;ft wird. (&#8230;)<br />
- <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_christian_stroebele-650-5853--f176949.html#frage176949">Hans-Christian Str&ouml;bele MdB, Gr&uuml;ne</a></p></blockquote>
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<h4>Update</h4>
<p>Die Zahlen, die auch in den verlinkten Antworten &ouml;fters auftauchen (111% Zuwachs&#8230;) werden bei Mogis (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren) <a href="http://mogis.wordpress.com/2009/04/29/kern-der-debatte/">kritisch beleuchtet</a>.</p>
<h4>Update 1. Mai</h4>
<p>Mit einer interessanten Spekulation &uuml;ber der Herkunft der Zahlen, die die UvdL raush&auml;lt, besch&auml;ftigt sich ein <a href="http://blog.odem.org/2009/05/incompetence-not-in-danger.html">Gastbeitrag im Blog von Alvar Freude</a>.</p>
<h4>Update 2. Mai</h4>
<p><a href="http://www.webrocker.de/2009/05/02/weitere-antworten-auf-abgeordnetenwatch/">Weitere Antworten sind mittlerweile eingetroffen</a></p>
<h4>Update 3. Mai</h4>
<p>Apropos KiPo und Zahlen&#8230; <a href="http://www.hanno.de/blog/2007/statistik-ist-nicht-einfach/">Statistik ist nicht einfach</a> stand schon im November 2007 fest.</p>
<h4>Update 4. Mai</h4>
<p><a href="http://www.webrocker.de/2009/05/04/und-noch-mehr-antworten-der-abgeordneten/">weitere Antworten</a></p>
 <img src="http://www.webrocker.de/blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1631" width="1" height="1" style="display: none;" /><hr /><small><a href="http://www.webrocker.de/blog/"> 09b10a57ef2b5d40d747ac95b25bf800</a></small><hr />]]></description>
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