Archiv für das Tag "Datenschutz"

Meine google plus Bauchschmerzen.

Seit Tagen gehe ich schwanger mit einem noch nicht mal halbfertigen Text zu google plus, dem neuen Social Network.

Jetzt, wo alle sich freuen und sagen, was google alles richtig macht mit seinem Sozialen Netzwerk und wegen Einladungen Schlange stehen und so und ich die Begeisterung nicht wirklich teilen kann.

Und während ich also noch daran kaue, was mir da quer sitzt, warum ich der Idee, dass der dominierende Suchmaschinenbetreiber, der mittlerweile fast jeden Bereich des WWW durchdrungen hat, auch noch ein Soziales Netzwerk an den Start bringt, nicht wirklich was abgewinnen kann – da kommt die Süddeutsche ums …


Und Tschüss, Gesichtsbuch – Update 3

Lange hat der Spaß mit Facebook und mir ja nicht angedauert… im Zuge der Begeisterung meiner Freunde und der zugegebenermaßen ziemlich coolen Funktionalität des Dienstes habe ich irgendwann im Dezember ein Profil angelegt und in der Folgezeit auch recht intensiv kommentiert, gechattet, gepostet, ein paar Bilder aus dem Urlaub hochgedonnert, bin Fan von lustigen Seiten geworden und all’ das.

Besonders toll war, dass ich eine entfernte Verwandte von mir auf einem anderen Kontinent dort wiedergefunden habe und nach ca. 25 Jahren das erste Mal wieder mit ihr kommunizierte.

Zum vierten Februar hat Facebook nun seine AGB geändert und dabei den …


Unreflektierte Überlegungen am Montag Morgen nach einem Wochenende mit grippal infiziertem Wattekopf und Nase dicht

… vielleicht ist es ja auch ganz anders, aber: Ist es nicht erstaunlich, dass ausgerechnet die Bahn und der Kommunikationsausleger der Post, die Telekom, also ausgerechnet die Unternehmen, die mal Teil dieses Staats waren, sich hervortun mit Abhörskandalen und Bespitzelungsaktionen ihren Mitarbeitern gegenüber? Die ihren Mitarbeitern so wenig Vetrauen entgegenbringen, dass Kontrolle auf jeden Fall der bessere Weg zu sein scheint und man dabei Datenschutz- und Persönlichkeitsrechtsverletzungen in Kauf nimmt? Derweil der Staat, der sich in seinem Selbstverständnis sowieso immer mehr als Unternehmen zu sehen scheint, fleissig am Ausbau einer Überwachungsstruktur seiner “Mitarbeiter”, den Bürgern, arbeitet? Und …


Lese-Empfehlung für die Mitte der Woche

(…) Den Daten des Statistischen Bundesamts zufolge wird weiter pro Jahr jeder vierzehnte Bürger einer Straftat beschuldigt. Betrachtet man die Zahl der erstmals Beschuldigten, deren Verfahren später wieder eingestellt wird, besteht eine nicht unerhebliche Wahrscheinlichkeit, dass wir früher oder später zu Unrecht einem Ermittlungsverfahren ausgesetzt werden.

Wie fänden Sie es, wenn Ihr Verhalten ständig registriert würde, um nachprüfen zu können, ob Sie auch nichts Verbotenes tun? Und das unaufhörlich und ohne konkreten Anlass, weil sich Ihr Verhalten jederzeit ändern könnte? Dieses Verständnis eines freiheitlichen Rechtsstaats scheint unsere Koalition zugrunde zu legen, die mit der Einführung der Vorratsdatenspeicherung Maßnahmen auch gegen


Basic Datenschutz

Ich wollte eigentlich nichts zu *dem* Thema in Kleinbloggersdorf und angrenzenden Medienvororten – die Ebay Auktion und den Verkauf von Robert Basics “Basic Thinking” Blog – schreiben.

Ist mir egal, sollnse doch machen, dachte ich mir.

Allerdings muss ich nun doch mal kurz aufmerken, denn Herr Basic hat es leider versäumt, die Daten seiner Kommentierer vor dem Verkauf zu löschen. Der Käufer hat mal eben die E-Mail- und IP-Adressen von ca 850.000 Kommentaren (die ID des im Moment aktuellesten Kommentars ist #854637) bekommen, obwohl Herr Basic vor dem Verkauf in der Beschreibung der Auktion zugesichert hatte, das er vor …


Und noch mal BKA-Gesetz

In einem spiegel-online Interview sagt Karl Peter Bruch (der Verhandlungsführer der SPD-Länder)

Eine Mail reicht aus. Wenn das Mainzer LKA erfährt, dass jemand eine verdächtige Nachricht aus Pakistan bekommt, melden wir das ans BKA und verständigen uns, wer in diesem Fall den Hut aufhat (Hervorhebung von mir)

Soso. Wie weltfremd (auf das Internet bezogen) sind denn eigentlich “unsere” Entscheidungsträger?

Der böse Terrorist schickt seine verdächtige E-Mail ganz bestimmt direkt von seinem Rechner in der Höhle in Pakistan direkt an seinen Ansprechpartner in Mainz. Er wird bestimmt keinerlei Proxy-Server oder gar gekaperte Rechner eines Bot-Netzes dafür benutzen.


Und was nicht passt …

… wird passend gemacht. Oder wie soll ich das verstehen, dass die liebe Tante SPD ihren “Koordinator Datenschutz”, Jörg Tauss, aus dem Rennen nimmt und mit jemanden ersetzt, der sich bislang wohl eher weniger mit dem Thema beschäftigt hat, nachdem Herr Tauss es gewagt hat, dem “BKA-Gesetz” seine Zustimmung zu verweigern?


Ex-Innenminister watscht die Datenschutzpolitik ab

Ex-Innenminister Gerhard Baum (FDP) äussert sich erneut ziemlich eindeutig zu den Versäumnissen der Politik in Sachen Datenschutz:

(…)Alles im allem ist es ein Armutszeugnis für die Politik, dass neue Schutzstrategien, wie sie von namhaften Experten seit Jahren vertreten werden, nicht Eingang in die Gesetze gefunden haben. Inzwischen gibt es nicht nur im staatlichen, sondern auch im privaten Bereich perfekte Überwachungsinfrastrukturen. (…) Die unkontrollierte Verwendung personenbezogener Daten berührt und gefährdet letztendlich den demokratischen Charakter unserer Gesellschaft. Aus diesem Gunde darf nicht länger gezögert werden, eine umfassende Reform des Datenschutzrechts in die Wege zu leiten. Die Untätigkeit der Politik führt zur empfindlichen


Die Antwort der “report München” Redaktion

Na sowas, da bekomme ich doch glatt die gleiche Antwort wie der Herr Niggemeyer:

herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Sendung Report München vom 25. August 2008 und Ihren Anmerkungen zum Thema http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2008/00500/

Eine nicht-anlassbezogene Speicherung von Telekommunikationsdaten ängstigt viele Bürger. Oft wird dabei allerdings übersehen, dass diese Daten für die Ermittlungsarbeit zahlreicherer Straftaten wichtig sind. Gerade in den Bereichen Körperverletzung mit Todesfolge, Vergewaltigung, Stalking, Amoklauf und Trickbetrug konnte die Polizei in der Vergangenheit Täter fassen. Nach dem Eilentscheid des Bundesverfassungsgerichts wurde dieser Ermittlungsweg gestoppt.

Beispiel Vergewaltigung: Im Falle einer Vergewaltigung “nur” durch einen Täter, darf die Polizei keine



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