Wenn ich endlich mal aus dem Büro rauskomme und mich auf dem Heimweg befinde, dann begegnen mir, so kurz bevor ich zu Hause bin, im nahe gelegenen ehemaligen Bundesgartenschaugelände, Horden von Joggern.

Teils ganze Rudel, teils Einzeljoggergänger, mal mehr, mal weniger enthusiastisch bei der Sache.

Waren letztes Jahr die Nordic-Walker schwer In, so scheint dieses Jahr also Joggen eine Renaissance zu erleben.

Schön, Deutschland ist ja eh zu fett, sagen die Medien, also gut, wenn die Horden durch den Wald und die Wiesen rennen.

Aber, Leute, bitte, wer sagt denn, dass man dabei maximal scheisse aussehen muss?

Da gibt es die ausgebeulte-graue-Jogging-hose-mit-uraltsweatshirt-Fraktion, die gerne nach den ersten paar hundert Meter dunkle Flecken in allen Falten und Ritzen haben.

Oder die aussgedörrter-mann-ich-meins-aber-voll-ernst-Fraktion mit so kurzen Laufhöschen, dass gerade so nicht der Sack an der Luft baumelt...

...oder aber, wie eben gerade mehrfach gesehen, die ich-habe-voll-krasses-trikot-material-in-krassen-farben-an-Fraktion, die vermehrt und vor allem auf und um die Brust herum schwitzen, so dass dort das Material klatschnass dunkel glänzt, und sich die leicht wundgeriebenen Brustwarzen darunter deutlich abheben: Nippelschwitzer.

Sind natürlich nur Männer. Bäh.