Heute vor 40 Jahren starb der Rennfahrer Jochen Rindt beim Training zum großen Preis von Italien in Monza.

Jochen Rindt wurde zum Ende der Rennsaison 1970 posthum zum Weltmeister.

Für mich sind die Formel-1 Rennen und das Drumherum Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre absolut faszinierend, wohl auch, weil ich damals noch zu jung war, um das aktiv mitzubekommen. Ich habe eine frühe Kindererinnerung an eine Tapete in meinem Zimmer, auf der Rennwagenfotos aus dieser Zeit zu sehen waren. Meine ersten "echten" Erinnerungen an Übertragungen von Rennen müssen so aus der Zeit um 72/73 sein; Emerson Fittipaldi und der schwarze John Player Special Lotus z.B. (den ich damals als ferngesteuertes Schuko Modell hatte), oder später dann Niki Lauda und der weiss/rote Ferrari…

Wenn ich Fotos und Aufnahmen aus den frühen 70ern sehe, dann denkt ein Teil von mir, was waren das doch für coole Säue. Verdreckte Gesichter nach dem Rennen, direkt eine Zigarette im Hals - in der Box - und für die heute lächerliche Summe von 15000 DM Startgeld riskieren sie Gesundheit und Leben, weil das Rennen, die Geschwindigkeit, das Fahren am Limit, das Ausloten von immer neuen Grenzen sie antreibt, obwohl immer ein tödliches Risiko mitfährt.


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Ein anderer Teil von mir denkt, wie absurd, dass immer wieder für so eine sinnlose Sache, wie möglichst schnell auf einem Parcour rumzusausen, Menschen sterben.

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