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Für ein paar Tage hat es mich in eine Parallelwelt verschlagen, voller Sonnenschein, guter Luft, mit prächtigem Ausblick, und alles nur, weil ich eigentlich ein Radiohead-Konzert in einem antiken Steinbruch im Rhonetal ansehen wollte.

Da die Übernachtungssituation am östlichen Ende des Genfer Sees, nicht zuletzt wegen des gerade stattfindenden Montreux Jazzfestivals, als durchaus sportlich angesehen werden kann, dachte ich, es wäre vielleicht eine gute Idee, nicht im Tal, sondern auf einem Berg in der Nähe eine Pension oder ein B&B zu suchen.

Wie gut diese Idee war, stellte sich allerdings erst vor Ort heraus – Leysin liegt einfach fantastisch an einem Südhang, ist mit der Zahnradbahn vom Tal aus in 30 Minuten bei jedem Wetter zu erreichen, hat wegen mehreren internationalen Schulen vor Ort auch kein Problem damit, wenn man mal nicht so gut französisch parlieren kann und hat ausserdem eine äusserst interessante Geschichte, die dazu führte, dass der Ort erst relativ spät touristisch auf Touren kam. Zudem ist hier gerade Nebensaison und alles sehr entspannt.

Die Preise in der Schweiz sind momentan (?) allerdings superheftig für uns. 55 Franken für zwei Pizza und drei Getränke, hossa, da muss man gut kauen, damit sich das lohnt. Gefühlt ist hier alles gut ein Drittel teurer als 'bei uns'. Naja.
Die Lage und die Natur reisst es allerdings wieder raus und ich bin echt froh, dass wir hierher gefahren sind, auch wenn das Radiohead-Konzert leider wegen des Unfalls mit dem Bühnenaufbau auf Ende September verschoben wurde.

Sollte ich in diesem Leben noch mal richtig Geld verdienen irgendwann, hier könnte man mal so richtig fett Urlaub machen, mit Wassersport unten am See und Bergekraxeln hier oben, eine unschlagbare Mischung.