Archiv für die Kategorie "Design"

Public Domain Day

Hups, gestern war ja - same procedure as every year, James - Public Domain Day.

Jedes Jahr zum ersten Januar laufen Urheberrechte ab, weil die Erschaffer der Werke 70 Jahre tot sind.

Am 1. Januar ist, wie jedes Jahr, Public Domain Day. In vielen Länder der Welt wird vieles an Kultur wieder der Allgemeinheit übergeben, denn die Urheber sind nun seit 70 Jahren verstorben.

So ist gestern unter anderem auch das Werk des Jugendstilmalers Alfons Mucha gemeinfrei geworden. Wow.

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Wie Webdesign direkt zur Hölle geht...

hihi. hihihi. hihihihihihi.
Leider viel zu wahr: How a Webdesign goes straight to Hell (via The Oatmeal)

Da ich ja bekanntlich das ein ums andere Mal unter einem Stein lebe

... habe ich eben erst, via Nerdcore, vom fantastischen Portfolio von Josh Keyes erfahren. Und damit das nicht einfach so in meiner Linksammlung verschwindet, habe ich flugs das gute alte WordPress-Backend geöffnet und verkünde nun: Schaut Euch die Bilder an, der Herr Keyes ist fantastisch. Und weil alle Bilder so fantastisch sind, kann ich mich für keines als Teaser hier entscheiden, deshalb nur noch einmal der Link: Josh Keyes.

Clients From Hell

Aha! Wir sind nicht alleine!

Ich habe mich ja vor ca. fünf Jahren aus der Einzelkämpferselbständigkeit verabschiedet, unter anderem auch, weil die Mehrzahl der (Illustrations)Jobs ziemlich undankbar waren. Keine Zeit, kein Budget, schlechtes Briefing und merkwürdige Kundenvorstellungen, noch weiter pervertiert durch Kommunikations- und Entscheidungsprozesse bei den zwischengeschalteten Agenturen und die ständige Diskussion um Nutzungsrechtsvergütung (bzw das dreiste Verletzen von entsprechenden Vereinbarungen) ... da war irgendwann der Spaß komplett raus aus der Sache.

Im März hatte ich ja schonmal auf den Adgraveyard bei Zeldman hingewiesen, jetzt habe ich gerade über René das Tumbleblog "Clients From ...

Designproletariat

Ein offener Brief an die Betreiber von "designenlassen.de" ist gerade im Fontblog veröffentlicht worden.

[...] Jeder, der sich mit professioneller Gestaltung beschäftigt hat, weiß, dass Design eine sehr persönliche Dienstleistung ist. Das hat zur Folge, dass der „Maßanzug“ für den Auftraggeber nicht ohne dessen Mitwirkung entstehen kann. Wer glaubt, man könnte das Thema komplett delegieren oder mit Minimalbriefing als Lotterie ausschreiben, hat schlicht keine Ahnung und wird zu entsprechenden Ergebnissen kommen, die den Kunden selten begeistern.
[...] eine Denkweise, die man in der Praxis bei Unternehmen ohne Designvorkenntnisse leider manchmal antreffen kann: sollen die Designer doch froh sein, dass

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Surftip: Random Walk

Wow.

Ich stehe ja total auf Datenvisualisierung und das wird mit Sicherheit eines meiner nächsten Steckenpferde... schon in meiner täglichen Arbeit reizt mich das Strukturieren und Visualisieren von Informationen und Inhalten (andere nennen es "Website"), aber die Datenvisualisierung mit processing ist dann doch noch mal ein ganz anderer Spielplatz.
Jede Menge Brain- und Eye-Candy gibt es bei random-walk.com, der Website zum frischen Diplom "Die Visualisierung des Zufalls" von Daniel A. Becker am FB KD der FH Mainz und im Interview ...

Und ewig grüsst der Murmelkunde

Gute und wertvolle Tips, wie man das Verhältnis Designer/Kunde für beide Seiten befriedigender gestaltet.


Your design sucks!
from Paul Boag, via nerdcore via praegnanz

Das werde ich mir jetzt jeden Tag ansehen, solange, bis es endlich funktioniert mit dem gegenseitigen Respekt und dem Arbeiten mit dem Kunden und nicht für den Kunden. Nie wieder "ich will es aber blau", wenn man sich in langen Prozessen für "rot" entschieden hat. :-)
Nachtrag
Nach einmal drüber schlafen hier noch meine Überlegungen dazu, die ich gerade als Kommentar ...

Mietkreativenseelenbalsam

Wenn es mal wieder einer dieser Tage ist, an denen ich an den Kunden, den Briefings und Jobs (ver)zweifle, dann gehe ich demnächst einfach auf diese Seite und danach ist alles wieder gut:

(...)
Copywriter
: So explain something. The client does market research. The client finds out that women watch mini-series and women hate sci-fi, horror, and Stephen King. The client then spends several million dollars on a sci-fi horror Stephen King mini-series. Can you explain that?

Account Guy: That's not our problem. Our problem is to get women to tune in to the first five minutes.

Copywriter: And then change channels

...

Layer Tennis, Runde zwei

In Zeiten der Krise ist es durchaus möglich, dass der ein oder andere Kreative zu viel Zeit hat. Da kommt es ja genau recht, dass Layer Tennis zurück kommt. Layer Tennis?

Two competitors will swap a file back and forth in real-time, adding to and embellishing the work. Each artist gets fifteen minutes to complete a “volley” and then we post it to the site live. A third participant, a writer, provides play-by-play commentary on the action, as it happens. A match lasts for ten volleys and when it's complete, Season Ticket Holders tell us what they think and

...

The design, the code, 1909 texts, the illustrations, and some photos are made by me.

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