Zum Inhalt springen

Archiv für "Nur mal so" (Seite 2)

Van Halen and The Jackson 5 - Mean Machine, Mashups by Bill McClintock

Mashups hatte ich auch schon länger nicht mehr auf dem Radar, aber was der Kollege Bill McClintock da zusammenschraubt ist ganz großes Ohrenkino. Und gehört leider mit Artikel 13/17 der kürzlich beschlossenen Urheberrechtsreform wohl der Vergangenheit an. Kein Uploadüberwachungsalgorithmus kann durchschauen, ob es sich durch die Montage von mehreren urheberrechtlich geschützten Werken um ein neues, eigenes Werk mit genügend Schöpfungshöhe handelt oder nicht. Also wird sowas wohl in Zukunft direkt abgelehnt, sicher ist sicher. Von daher: klickt Euch durch den Kanal von Bill und geniesst die Songs, solange Ihr noch könnt.

Nettes Detail zum Billy Idol / Bob Marley ...

Spidergawd - 14.3.19 @ Nachtleben, Frankfurt

Hand showing the "rock" two finger salute in front of the chest , wearing the Spidergawd logo T-Shirt

Wow. I knew that this was going to be a great evening, having watched plenty of live footage on the intertubes before, and having their albums on heavy rotation for quite a while now.

But little did I know HOW GOOD this evening would turn out.

Deflektorschild

Ich hatte gerade in einem - zugegebenermaßen leicht rant-gruppigen - Gespräch über einem vergorenem Apfelgetränk einem guten Freund versucht zu erklären, warum mich das IrgendwasMitWebArbeiten zuweilen so … auslaugt.

Dabei fiel das Wort "Deflektorschild". Ihr kennt das doch, wenn bei StarTrek sich die Raumschiffe beharken, und irgendwann kommt dann:

"Capt'n, die Schildenergie ist runter auf 20%!"

BUMMS.

"10 Prozent!!"

Und dann werden die Energieströme aus irgendwelchen Lebenserhaltungssystemen auf Deck SoUndSo auf die Schilde umgeleitet, während im Hintergrund ein Scotty an der rettenden Lösung arbeitet.

BUMMS.

"Noch 7%!!!"

Genau so geht es mir zuweilen in Kundenprojekten, vor allem, wenn ich mich mal ...

Datenbraten, Adobe-Edition

Ich musste mir jobbedingt Adobe XD installieren. XD ist ein Programm, mit dem man ziemlich schnell und auch ziemlich gut Bilder von Websites malen kann, die dann hintenraus sogar so tun, als wären sie Websites - klick auf A führt zu B und $LeuteDieEntscheiden können sich so relativ konkret schon mal was vorstellen. Das ganze heisst in Neusprech UX/UI Prototyping und ist immerhin besser, als den Kram mit Print-oder Photolayout Software zusammenzuschubsen.

XD ist auch plattformunabhängig für Windows und MacOS erhältlich, was ein Vorteil gegenüber dem Platzhirsch und Konkurrenten auf diesem Gebiet, Sketch, bedeutet, da das derzeit nur ...

Alles nur geCloud

Ich habe vor ein paar Tagen und auch eher zufällig entdeckt, dass mein Adressbuch, was auf den Macs und diversen Mobilgeräten mit dem angebissenen Obst drauf via iCloud syncronisiert wird, Unmengen von gleichnamigen Gruppen enthält.

Gruppen, die ich vor hunderten von Jahren mal angelegt hatte, um mit Freunden, Familie und Bandkollegen en bloc zu kommunizieren. Dementsprechend hatte ich genau vier solcher Kontaktgruppen: Family, Friends, Kunden, popsicle (meine Gitarrenband, schauen Sie hier).

Wie dieser Screencapture, den ich vor drei Tagen machte und auf Twitter veröffentlichte, zeigt, sind aus diesen vier nun fast 40.000 Gruppen geworden:

Wow. Erst war ich amüsiert, als ich dann aber feststellte, dass diese sinnlosen Gruppenduplikate sich auch auf den Rechner syncronisiert haben, wurde mir das doch etwas zu schräg.

Lektion in Demut

Meh. Am Auto der Liebsten hatte sich der Blinker vorne in ein Goldfischglas verwandelt. Satte 3cm oder mehr Wasserspiegel, gerade so knapp unter der Birne, schwappten da munter drin rum. An den Algen- und Moosablagerungen im unteren Bereich war zu sehen, dass das sich wohl schon *etwas* länger ansammelte. Eigentlich hätte man da nur noch so eine Schatztruhe reinstellen müssen und einen Goldfisch… naja, gesehen hatte ich das, als *eigentlich* nur die Winterreifen eingeladen wurden, und das Wägelchen zum Reifenmonteur überführt wurde.

Als der Wagen dann kurz drauf mit Winterschuhen abgeholt wurde, dachte ich mir, hm, mal kurz den Blinker ausbauen, die Birnenfassung rausdrehen, Wasser auskippen, auswischen, Birnenfassung wieder rein, einbauen, weiter gehts. Kann ja nicht so lange dauern.

Ha.

Stupid me.

DeleteFaceBook

So,

endlich habe ich meinen Facebook Account gelöscht. Anfang des Jahres hatte ich bereits sämtliche Aktivitäten dort eingestellt, alle meine Inhalte gelöscht.

Wobei, "gelöscht" bei Facebook heisst ja nur, es ist für mich und andere nicht mehr sichtbar; meine (Meta)Daten und Interaktionen und Verbindungen werden wohl bis zum großen Kometeneinschlag in hoffentlich ferner Zukunft auf irgendwelchen Facebookservern liegen bleiben und auch weiterhin deren toxisches Businessmodell anfeuern.

Aber ich will damit entgültig nichts mehr zu tun haben.

SMEgnorance

(The following is my translation of my blog post "KMUnverstand" which originally was published in German and seemed to resonate with quite a few people in my web dev bubble. It surely is full of grammar- and spelling-errors, but I hope the gist of it will come across anyway)

In our small web-studio we have our problems with advertising "hey, we've launched a new web site, look here, it's awesome!".

Because the launch is only a part of the ongoing process, the real work starts after the launch, even if many think that it is the finish line. But, especially with CMS-driven web sites, it needs some time and work by the editors to see if the ideas for the designed components really work as desired. Plus, even right after the launch one is already smarter than before and has many new ideas how to better solve some details than before. Despite the seemingly average life-span of web projects, our clients work with their sites way longer than five years. With the dynamic changes in the "web technology" field over the last five to ten years, this means that there needs to be constant team-work and a regulary exchange between us and our clients over possibilities and new or changed requirements.

Unfortunately, especially in the SME environment that we often deal with, "websites" are still seen as a fixed product. One "buys" this once, expecting it to work "as is" from that moment on until an internal decision in the distant future. So there is a great deal of ignorance and non-comprehension if ongoing maintenance and service shoud be considered and paid. The feeling of unwanted dependence is strong, especially because often open-source solutions seem to be initially "free". Because web packages for 5-10 EUR a month seem to work fine on first glance. If then a monthly support and maintenance package with at least 20 times the price is offered (a budget allowing for only 1-2 hours a month for work on the site), this totally seems over top and something that can be economized and saved. Why bother, the site works as is, right?

KMUnverstand

Wir in meiner Web-Butze tun uns ja immer etwas schwer mit "hey, neue Website gemacht, kuckt mal, voll toll!".

Weil, der Launch ist ja nur ein Teil, die eigentliche Arbeit geht ja erst danach los, auch wenn viele denken, damit wäre die Arbeit ja beendet. Aber, gerade bei CMS-angetriebenen Websites kommt erst im Laufe der Zeit, wenn die Redaktion damit arbeitet, Klarheit, ob und wie die angedachten Komponenten funktionieren. Dann ist man sowieso hinterher immer schlauer und hat schon wieder Ideen, wie man Dinge noch besser lösen kann. Entgegen der wohl marktüblichen "Haltbarkeit" von Webprojekten arbeiten unsere Kunden mit ihren Sites deutlich länger als fünf Jahre; und bei der Dynamik, die "Webtechnologie" in den letzten 5 bis 10 Jahren an den Tag legt, bedeutet das, dass man kontinuierlich gemeinsam und am Besten im regelmässigen und engen Austausch Veränderungen in Anspruch und Möglichkeiten abstimmt.

Leider sind, gerade im KMU Umfeld, mit dem wir es oft zu tun haben, "Websites" nach wie vor ein feststehendes Produkt. Man "kauft" sich das einmal, erwartet, dass es ab dann, bis zu einer internen Entscheidung in ferner Zukunft, "as is" funktioniert. Entsprechend verständnislos ist man dann, wenn eine laufende Wartung und Pflege bezahlt werden soll, das Gefühl von ungewollter Abhängigkeit steht schnell im Raum. Gerade weil oft Open-Source Lösungen erstmal scheinbar "kostenlos" sind. Weil Webpakete für 5-10 EUR im Monat ja auch erstmal zu funktionieren scheinen. Wenn dann eine monatliche Support und Wartungspauschale mit mindestens dem 20fachen Preis aufschlägt (wofür man sich wirtschaftlich gerechnet gerade einmal 1-2h pro Monat mit der Site beschäftigen kann), erscheint das erstmal als einsparbar. Läuft doch.