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Archiv für das Tag "Berlin"

Berlin so

Berlin und ich, das ist ja sone Sache. ("sone", das habe ich wohl jetzt am Schuhabsatz mit nach Hause geschleppt… da gehts ja schon los)

Also, genau genommen bin ich "alle rennen nach Berlin, damit sie sich voll kreativ, arm aber sexy ausleben können" Jahre alt; Anfang der 90er ist gefühlt die Hälfte meines sozialen Umfelds im Berliner Osten eingefallen, und, obwohl ich mit ein paar Freunden für eine kurze Zeit eine, heute würde man das wohl "pop up Gallery" nennen, hatte, war Berlin für mich immer mit einer gewissen Skepis und 'nee lass ma' Attitüde besetzt.

Aber durch die sporadischen Besuche über die letzen Jahre (und eine generell zunehmende Grundentspanntheit unwichtigen Themen gegenüber) freunde ich mich immer mehr mit diesem großen Ding da oben an der Spree an. Nicht zuletzt, weil ich natürlich auch mehr und mehr mit Leuten zu tun habe, die nun schon echt lange dort wohnen, oder, gasp, gar dort geboren wurden, und deren Überlebenstips sind halt auch echt wertvoll.

Brandenburger Tor, nachts

Nebelburger Tor, Berlin

Der Vorteil, wenn man nachts durch die Stadt läuft: Man hat seine Ruhe. Das Brandenburger Tor, mit seiner Geschichte und Symbolik, menschenleer, so im Nebel auftauchend, das war schon ein besonderer Moment. Dieser Monumentalkäse funktioniert und kann beeindrucken, selbst wenn man das eigentlich gar nicht will.

All My Clients Drive Me Crazy - The Beyond Tellerrand Singers feat. Stefan Sagmeister

Danach fühlt man sich wirklich besser. Eines der Highlights des ersten Tags der ersten Berliner Ausgabe der Beyond Tellerrand Konferenz.

Berlin.

So. Endlich. Nach ziemlich genau 18 Jahren bin ich tatsächlich über meinen Schatten gesprungen und mal wieder im dicken B, oben an der Spree, denn die werte Webfrickelgemeinschaft findet sich im Admiralspalast ein und begeht die erste 'Beyond Tellerrand' Konferenz in Berlin. Grund genug also, sich in den Zug zu setzen und in diese Hauptstadt zu eiern.

Erster Eindruck, nachdem wir uns aus unserer Bleibe in Mitte Richtung Friedrichstraße aufgemacht hatten: Alter Schwede, hier hat sich aber einiges getan! Und das liegt nicht nur an dem ausgesprochen ...

... aus Berlin, Berlin

Ich versuche nun schon seit gestern in Worte zu fassen, was ich zum Bohei rund um den Besuch des Senators in Berlin denke. Klappt nicht so richtig.

Warum reisen 200.000 Leute aus allen Ecken und Enden D-Lands nach Berlin, um sich die Rede anzuhören?

Drüben bei René habe ich in den Kommentar von "Felix" gefunden, der meine diffusen Gedanken ziemlich gut auf den Punkt bringt:

Also ich muss schon sagen, Deutschland und das Volk sind doch immer wieder für eine Verblüffung gut. Was machen die 200.000 Menschen da in Berlin? Sind das die Opfer der Inszenierung eines perfekt, nahezu schon

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