Zum Inhalt springen

Archiv für "First Life" (Seite 4)

Reality Check

Boah, ey. Die Tankstelle mit der Meeresfrucht im Logo hier in der Nachbarschaft verlangt für einen Liter Normalbenzin heute Abend 1,509 EUR. Das ist der höchste Spritpreis, den ich bislang gesehen habe. Ever. Im nächsten Leben werde ich Benzinmacher.

Ich finde das ja sowieso ein Ding, dass seit längerem schon zwischen Normal- und Superbenzin kein Preisunterschied mehr ist. Das zielt natürlich darauf ab, dass die ganzen eigentlich Normalbenzintanker denken, wow, da tanke ich doch lieber Super, wenns doch eh das gleiche kostet. Dann irgendwann können die Spritfirmen sagen, Normalbenzin tankt ja eh keiner mehr, also weg damit. ...

Neusprech

"Verdacht einer Bedrohungslage"

aus einer heute erschienenen Pressemeldung der Frankfurter Polizei:

(...) Auf der Fahrt von Mannheim nach Frankfurt hatte gegen 11.56 Uhr eine Zugbegleiterin eines ICE per Notruf mitgeteilt, dass sich im Zug eine verdächtige Person befinde, die einen Tarnanzug trage. Der Unbekannte habe gerade eine Handgranate fallen lassen. Wenig später hielt der Zug im Bahnhof Stadion. Polizeibeamte umstellten ihn. (...)

Es stellte sich dann heraus, dass dem Verdächtigen im Camo-Look, ein "Sammler von Militärgegenständen" aus Berlin btw, versehentlich die Handgranatenattrappe aus dem Rucksack gefallen ist. Na hoppla.

Da hat der Gute aber echt Glück gehabt, dass er offenbar weder ...

Traurig Traurig

Kennt Ihr Walt Disney's Robin Hood? Die Szene, wo der Sheriff von Nottingham den armen Kirchenmäusen den letzen Groschen abnimmt und die Spendenbox der Kirche auch gleich mitnimmt?
Genau. Ganz schön böse. Aber das ist ja auch nur ein Zeichentrickfilm, in echt geht das ganz anders.

Die Freude über die moderate Gehaltserhöhung ist dem Angestellten M. rasch vergangen. Um 2,2 Prozent ist sein Bruttogehalt auf jetzt 3577 Euro gestiegen. Die monatliche Einkommensteuer kletterte dagegen inklusive Solidaritätszuschlag um rund vier Prozent auf 782 Euro.
Dieses Missverhältnis könnte M. noch verschmerzen - wenn die Inflationsrate von 2,2 Prozent im vergangenen Jahr seine Gehaltssteigerung

...

Reminder to myself

Es ist keine gute Idee, beim leckersten Sarden Frankfurts die unglaublich leckeren Nudeln mit Fleischbällchen in Fleischsoße zu ordern, wenn man a) irgendwann demnächst mal ins Bett will und b) morgen früh raus müsste und c) gestern erst unglaublich lecker essen in Sachsenhausen war.
Kann man irgendwo Magenbitter downloaden?

Höflichkeit in der Großstadt

oder: Trollkommentare gibt es auch im Real-Life.

Danke an Superho für die Überlassung des Pamphlets

Gronf

Ich hasse es, zu verschlafen. Normalerweise versuche ich, morgens keine Termine zu machen, damit ich nicht so in Rotation gerate. Aber wenn ich dann einmal im Jahr einen Termin habe und dann verschlafe, so wie gerade eben, dann ... oh wie ich das hasse. Dieses abrupte Aufschrecken aus dem Schlaf, dem ein unterbewusstes "da war doch was ..." vorausging. Das Komprimieren aller Tätigkeiten auf jpg-Qualität 50%, das hektische rumgerenne und Beeilung, Beeilung, hophopphopp!
Und dann die Feststellung, dass die Bahn, die ich nehmen muss, um noch rechtzeitig am Termin einzutreffen, eh erst in 20 Minuten geht. Alle Systeme auf Leerlauf. ...

Höhlenmalerei aus dem Kalten Krieg

Befremdliche Illustrationen aus den Kontrollbunkern der amerikanischen Nuklearraketen:

Photograph by Robert Lyon, Courtesy of Daniel Friese

Like the garish and cheeky illustrations etched across the noses of World War II aircraft, these images in launch control centers across the United States testify to the bravado of the men (and, from the mid-1980s onward, women) of what has been called “America’s Underground Air Force.” But they also reflect the

...

Die Sache mit dem Frühling

... die müssen wir aber noch ein bisschen üben.

Frühling, nun wirklich

Endlich. Ist. Er. Da. Mein Heuschnupfen. :-)

Gerade bin ich eine Stunde draussen herumgelaufen, zwischen Pärchen, Kindern, Radfahrern, Joggern, Nordic-Walkern, Rentnern und Inlineskatern - dem üblichen Frühlingspersonal hier im Grüngürtel von Frankfurt. Noch ist die Nase nur leicht verstopft, aber das wird noch.

Ich hätte eine Kamera dabei haben müssen: An einem Nidda-Altarm bot sich ein phantastisches Motiv: Im erbsgrünen, fast komplett opaken Wasser trieb ein brauner Plastik-Schafskopf. Licht, Farbe, Motiv - alles stimmte - nur hatte ich keine Kamera dabei. Noch nicht mal ein Handy. Argh.

Naja, müsst Ihr Euch eben mit der mageren Bildbeschreibung zufrieden geben.