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Archiv für "Menschen"

Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.

Ich bin wie erschlagen von den Bildern, Berichten, Meinungen und Vermutungen, die rund um die Katastrophen in Japan erscheinen.

Ich sehe mich ausser Stande, das hier angemessen zu begleiten.

Ich bin erschüttert, fühle mich hilflos und hoffe inständig, das entgegen aller Wahrscheinlichkeit die große Nuklearkatastrophe ausbleiben wird und dass den Menschen in den von Erdbeben und Tsunami verwüsteten Gebieten schnellstmöglich geholfen werden kann.

Ich bin schockiert, dass es Menschen gibt, die auch aus dieser Katastrophe versuchen, ihren Vorteil zu ziehen. Auf die Großen in Politik und Wirtschaft mag ich jetzt nicht eingehen, aber dass ich auf Twitter Linkspamnachrichten ...

Sonntagsspaziergangsrant

Gerade komme ich von einem knapp 10km langem Spaziergang am Nidda-Ufer zurück und habe mal wieder den Glauben an die Menschheit verloren.
Die Wehre wurden heruntergelassen und der Wasserstand abgesenkt, damit Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Uferbefestigungen und Zuläufen gemacht werden können.

Am Uferweg aufgereiht wurde dabei alles, was die freiwilligen Arbeiter am Grund des Flusses so auffanden. Mehrheitlich Einkaufswagen in allen Verrottungszuständen, viele Fahrräder, einige Mopeds und Motorroller, in Höhe des öffentlichen Grillplatzes jede Menge Einkaufswagen und entsorgte Metallgrille in allen Grössen und Formen, Farbdosen, Autoreifen, teilweise riesige Metallteile, eine Geldkassette, jede Menge Folien und Plastikreste und und und.

Wie ...

Merkwürdige Menschen machen merkwürdige Dinge

Ein Jogger kommt an einem Auto vorbei, das im Wald steht, dessen Motor läuft, an dessen Auspuff ein Schlauch befestigt ist und an dessen Steuer ein regungsloser Mann sitzt. Verständlicherweise alarmiert er die Polizei, weil er einen Selbstmordversuch unterstellt. Die Polizei setzt gleich einen Rettungshubschrauber und einen Rettungswagen in Bewegung, findet aber im angegebenen Gebiet zunächst weder Auto noch Selbstmord. Plötzlich kommt ihnen der gesuchte Wagen entgegen. Der Fahrer scheint putzmunter.

(...) Der 53-jährige Frankfurter, der einen körperlich fitten Eindruck machte, erklärte den verblüfften Beamten, er würde des Öfteren in den Wald fahren, um dort im Auto zu schlafen. Um

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